Merken An einem besonders heißen Sommertag letzte Woche stand ich mit einer Schüssel Hüttenkäse in der Küche und wusste nicht, dass daraus mein neues Lieblingsdessert werden würde. Eigentlich wollte ich nur einen schnellen Snack, aber als ich im Kühlregal die gefrorenen Beeren sah, kam mir die Idee. Ich mischte alles einfach zusammen - und war absolut überrascht, wie cremig und lecker das wurde. Jetzt mache ich dieses Eis mehrmals die Woche.
Letztes Wochenende hatte ich Freundinnen zum Abendessen eingeladen und zum Dessert dieses Eis serviert. Alle waren skeptisch, als ich sagte, dass es aus Hüttenkäse ist - aber nach dem ersten Bissen gab es nur noch erstaunte Gesichter. Meine Freundin Lisa, die eigentlich nie Dessert isst, hat sich sogar eine zweite Portion genommen. Das ist für mich das größte Kompliment.
Zutaten
- 2 Tassen (450 g) Hüttenkäse: Vollfett oder Magerstufe - beide funktionieren hervorragend und machen das wunderbar cremig
- 3 EL Honig: Für die perfekte Süße, kannst du aber auch Ahornsirup oder Agave verwenden
- 2 Tassen (300 g) gefrorene Beerenmischung: Erdbeeren, Heidelbeeren und Himbeeren geben eine tolle Farbe und Frische
- 1 TL Vanilleextrakt: Rundet den Geschmack ab und lässt es wie echtes Eis schmecken
- Prise Salz: Ein kleiner Geheimtipp, der alle Aromen hervorhebt
Zubereitung
- Allein cremig rühren:
- Gib Hüttenkäse, Honig und Vanille in einen leistungsstarken Mixer oder Zerkleinerer und mixe, bis alles absolut glatt und schaumig ist - ohne Klümpchen.
- Beeren einfalten:
- Füge die gefrorenen Beeren und die Prise Salz hinzu und mixe erneut, bis die Mischung dick und cremig wie echtes Speiseeis ist. Kratze zwischendurch die Ränder ab.
- Abschmecken:
- Probiere das Eis und gib bei Bedarf etwas mehr Honig dazu, wenn es nicht süß genug ist.
- Sofort genießen oder fest gefrieren:
- Für Sofort-Servieren wie Soft-Eis genießen. Für festes Eis in einen gefestfesten Behälter geben und 2-4 Stunden gefrieren, dann 5-10 Minuten antauen lassen vor dem Anrichten.
Merken Mittlerweile ist dieses Eis zu einem Ritual geworden. Wenn ich gestresst nach Hause komme, mache ich mir schnell eine Portion und fühle mich sofort besser. Es ist nicht nur ein Dessert - es ist mein kleiner Moment der Ruhe in einem hektischen Tag.
Die besten Fruchtvariationen
Die Basis ist immer gleich, aber mit verschiedenen Früchten entstehen komplett neue Geschmackserlebnisse. Mango-Pfirsich ist im Sommer fantastisch, während Kirschen im Winter wie ein kleiner Luxus schmecken. Experimentiere ruhig wild drauf los - fast jede gefrorene Frucht funktioniert.
Extra-Toppings und Texturen
Das pur ist schon perfekt, aber mit ein paar Extras wird es noch schöner. Schokoladenstückchen machen es zum Kinderklassiker, während gehackte Nüsse für knusprigen Kontrast sorgen. Ein Nussbutter-Swirn vor dem Gefrieren ist mein persönlicher Geheimtipp für etwas ganz Besonderes.
Aufbewahrung und Planung
Ich mache immer eine doppelte Portion und friere die Hälfte ein. So habe ich immer gesundes Eis parat, wenn mal keine Zeit ist. Im Gefrierfach hält sich das Problemlos zwei Wochen und schmeckt fast genauso gut wie frisch.
- Lass das Eis vor dem portionsweise einfrieren, dann hast du essbare Portionen
- Ein gutes Deckelgefäß verhindert Gefrierbrand und behält den Geschmack
- Zimmertemperatur 5-10 Minuten vor dem Servieren lassen für beste Konsistenz
Merken Dieses Eis hat mich wieder daran erinnert, dass die einfachsten Dinge oft am besten sind. Viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen!
Häufige Fragen zum Rezept
- → Wie erreicht man die perfekte cremige Konsistenz?
Durch gründliches Mixen der Hüttenkäse-Basis mit Honig und Vanilleextrakt entsteht eine glatte Masse. Das anschließende Einmischen der gefrorenen Beeren sorgt für die richtige Textur.
- → Kann ich andere Früchte verwenden?
Ja, gefrorene Mangos, Pfirsiche oder Kirschen eignen sich hervorragend und bringen geschmackliche Vielfalt.
- → Wie lange sollte das Dessert gefroren werden?
Für eine weich-servierbare Version genügt sofortiges Genießen. Für eine festere Konsistenz sind 2 bis 4 Stunden Gefrierzeit empfehlenswert.
- → Welche Alternativen gibt es für Honig?
Alternativ können Ahornsirup oder Agavendicksaft verwendet werden, um die Süße anzupassen.
- → Wie kann ich das Rezept gehaltvoller machen?
Zusätze wie Schokostückchen, Nüsse oder Nussbutter vor dem Einfrieren bringen zusätzliche Aromen und Texturen ein.